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Gold: Anlegernerven auf Berg- und Talfahrt

Wer es volatil mag, war 2018 mit Gold gut bedient: Das Edelmetall schloss das Jahr zwar mit einem Plus in Euro von gut drei Prozent ab, doch bis dahin schickte es die Nerven der Anleger auf Berg- und Talfahrt. Das Jahr begann unter dem sich verstärkenden Handelskonflikt zwischen den USA und China mit einem leichten Preisanstieg, dem von Mai bis September ein deutlicher Einbruch folgte. Im Herbst und Winter jedoch setzte Gold zu einer fulminanten Rallye an und brachte es im Schlussquartal auf fast 9 % Plus - genau dann, als dunkle Wolken über die weltweiten Aktienmärkte zogen. In unserer Kolunme hatten wir uns Ende August für Gold stark gemacht: "Schon wieder wird für Gold das Totenglöcklein geläutet: Nur noch 27 Prozent der Anleger glauben an höhere Kurse. Wir halten dagegen und sagen: Die Mehrheit irrt sich gewaltig!" Unser Rat an die Leser: "Wer Gold bereits im Depot hat, sollte sich von dieser negativen Stimmung nicht anstecken

lassen. Und wer (zu)kaufen will, ist mit dem aktuellen Niveau ziemlich gut bedient." Anleger, die dem Rat folgten, dürften sich über das Schlussquartal gefreut haben.